Nachdem Silvia während ihrer Hochzeit angeschossen wurde und es nicht überlebt hat, wurde unser spanisches Pärchen “Pepsi” endgültig getrennt. Pepa muss jetzt ohne Silvia leben und lieben. Aus und vorbei. Es sollte doch mehr ausländische Serien oder Soaps geben, aber wo findet man solche Fundgruben?
Wie wäre es, wenn ich euch mit diesem Bericht einfach mal einer mexikanischen Soap näher bringe, die sich “Las Aparicio” nennt. Der Name der Serie beschreibt ziemlich gut, worum es geht. Es geht um eine Horde Frauen, die alle den Nachnamen Aparicio tragen, in einem großen stinkreichen Haus wohnen und wo es Männer mit ihrem Leben büßen müssen. Denn jeder Mann stirbt eines dummen Todes z. B. während einer der Männer fremdgeht, gerade Sex hat und währenddessen stirbt.
Wikipedia beschreibt die Serie so:
„Drei Generationen von Frauen, die eine seltsame Familientradition haben: Alle sind in außergewöhnlichen Umständen verwitwet, alle gebären nur für Mädchen. Ein Phänomen. Ist es ein Fluch, eine Falle des Unbewussten oder bloßer Zufall? Eine Diskussion um die verschiedenen Charaktere wird entfacht. Das Wichtigste aber ist, dass die “Aparicios” nicht auf dieser Welt sind, um zu leiden. Sie sind zeitgenössische Frauen, urbane Krieger, entschlossen, übernehmen Verantwortung für Ihr Leben. Die Verwitwung hat sie gelehrt, dass sie keine Männer brauchen, um zu überleben, weil sie es wollen und weil sie es können.“
Spanisch ins Deutsche zu übersetzen ist schon witzig. Sagen wir also dass dies eine grobe Beschreibung ist. Einige vergleichen „Las Aparicio“ sogar mit Desperate Housewives.
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Die Obermama von allen “Rafaela Aparicio” ist nicht gut auf Männer zu sprechen. Und auch haben ihre Töchter allesamt irgendwie immer kein gutes Händchen bei ihrer Auswahl. Soviel kann ich zunächst bestätigen. Es geht jetzt aber eigentlich nicht um die Soap/Serie an sich, sondern um etwas ganz anderes: Wir haben ein neues Pärchen, sehr geehrte Damen: Juliana (Julia und Mariana).
Beginnen wir mit Julia (und Mariana). Sie ist die jüngste im Kader der Aparicios und in einer Beziehung mit einem Fußballspieler namens Armando. Mariana ist
Julias beste Freundin, sie kennen sich schon von Kleinauf, also verbindet beide eine wirklich tiefe Freundschaft. Julia könnte es eigentlich nicht besser treffen, wenn Armando nur nicht so sexsüchtig wäre und ständig fremd ginge. Die Folge: Sie ist nicht glücklich und heult sich bei ihrer besten Freundin täglich aus.
Mariana ist lesbisch, obwohl sie dies anfangs nicht ganz akzeptieren kann. Ihre Mutter im Übrigen ebensowenig. Dies alles ist aber kein Problem, weil Julias (Ober)mama Rafaela Mariana wie eine Tochter sieht. Mariana ist daher oft bei den Aparicios, da sie dort das Gefühl hat, wirklich willkommen zu sein.
Zwischen Julia und Mariana ist nie irgendetwas geschehen. Sie waren einfach nur beste Freundinnen, bis zu jenem Abend, als beide auf Julias Bett lagen und Wein
getrunken haben. Sie unterhielten sich darüber, dass sie früher eine gemeinsame Zukunft geplant hatten. Einige Katzen und Hunde zu haben, beruflich in etwa dasselbe zu tun und ein Haus zu besitzen. Sie schwelgen in Erinnerungen und dann fragt Julia, warum Mariana kein Mann sein könnte, denn offenbar wäre Mariana der ideale Partner für Julia, da beide dieselben Interessen verfolgen und sich schon ein Leben lang kennen.
Mariana witzelt ein bisschen rum und meint: “Wenn ich ein Mann wäre, würdest du mich nicht lieben!” Tja, der Wein schlägt offensichtlich an, denn Julia fragt ernsthaft: “Denkst du?” Jetzt beginnt die für uns interessante Storyline: Julia und Mariana küssen sich.
Nicht aber Mariana, die Lesbe, ergreift die Initiative, sondern Julia! Ganz genau: Julia! Mariana, die zuvor etwas überrascht ist, gibt sich dem Kuss hin. Sie wälzen im Bett herum und beginnen sich zu entkleiden. Einmal liegt Mariana oben, dann wieder Julia. Hier und da wird ein wenig gestöhnt und als Julia ihre Küsse auf Marianas Bauch platziert und immer tiefer nach unten rutscht kommt Mariana plötzlich zur Besinnung. (Nein, das ist jetzt aber nicht nett!).
Sie sagt: “Hey, ich bin hier die Lesbe, nicht du!”
Sie lacht, als sie das sagt, um die Sache verharmlost darzustellen und verlässt Julia daraufhin.
Was sich in Julias Gesicht abspielt kann man gar nicht in Worte fassen. Wir sehen Enttäuschung, Überraschung und eine riesen Portion Grübelalarm.![]()
Als sich die beiden wieder sehen, möchte Julia darüber reden, was zwischen ihnen geschehen ist.
Mariana aber sagt: “Nichts ist passiert. Wir haben zu viel getrunken. Ich habe klargestellt, dass ich diejenige bin, die auf Frauen steht und nicht du. Das war alles!”
Julia wiederum fühlt sich schrecklich und immer wenn es ihr nicht gut geht, ist es Mariana zu der sie geht, aber wenn es um Mariana geht, gestaltet sich das ganze natürlich ein wenig schwieriger. Mariana rät Julia wieder zu ihren Freund Armando zu gehen und mit ihm zu reden, was Julia auch tut, allerdings schläft sie mit ihm und das nennt sich dann Konversation.
Nachdem Armando seine Einheit Sex also wieder bekommen hat, geht Julia erneut zu Mariana um zu reden. Sie erzählt ihr, dass sie zu Armando gegangen ist um ihn zu sehen, aber Mariana merkt sofort was geschehen ist.
Sie sagt: “Du hast mit ihm geschlafen und als du gekommen bist, fühltest du dich innerlich leer?”
Julia: “Woher weißt du das?”
Mariana: “Dein Gesicht!”
In jedem Buch oder Film würde diese Unterhaltung dazu führen, dass Julia gemerkt hat, dass ihre Beziehung zu Armando sie nicht glücklich macht und dass ihr nun klar wird, wie schön es mit Mariana war.
Die Hoffnung steigt, als Julia folgendes sagt:
“Ich sollte lieber mit dir zusammen sein, als mit jedem anderen auf dieser Welt. Was denkst du, was das bedeutet?”
Happy End? Es sieht danach aus, wenn man bedenkt wie nahe beide beieinander stehen und Mariana in dem Augenblick, als Julia dies sagt in deren Blick tief
versunken ist. Beide sehen verzweifelt und doch hoffnungsvoll aus, aber da erscheint dann Dany. Marianas Ex. Und Wunder was? Sie verkünden auch sogleich, dass sie wieder zusammen sind. Julia ist verletzt, lässt sich allerdings nichts anmerken. Sie tut so, als würde sie sich für die beiden freuen und geht.
Wir hätten da auch noch eine Episode, in der Julia einen One-Night-Stand hat. Die Kamera fährt so, als könne man meinen, dass Julia und Mariana ‚es‘ getan hätten, aber nein. Julia hat einen Mann angeschleppt und schläft mit ihm auch noch in Marianas Bett, während diese
auf der Couch schläft. Als Julia erwacht und den Mann sieht schmeißt sie ihn sofort raus und hofft, dass Mariana ihn nicht gesehen hat. Hat sie aber. Mariana ist total verletzt und als Julia wenig später geht und sie vor dem Bett steht, in welchem Julia ihren One-Night-Stand hatte, bricht sie in Tränen aus und nicht etwa, weil Armando von Julia betrogen wurde. Mariana packt die Laken und entfernt diese. Für mich hat diese Szene schon eine große Bedeutung. Alles was Mariana sich nämlich insgeheim wünscht ist Julia. Irgendwie hatte diese Szene die Wirkung auf mich, als dachte Mariana: Wenn sie schon mit jemanden anderen schläft, warum dann ausgerechnet mit einem Mann und warum nicht mit mir?
Zu allem Übel eröffnet Armando Julia – nachdem er wegen ihres Fremdgehen einige Zeit rumgezickt hat, obwohl er selbst nicht besser ist -, dass er in Spanien für ein Fußballteam spielen könnte. Das heißt also: Julia wird umziehen. Aber möchte sie das auch? Sie fühlt sich nicht wohl mit der möglichen Entscheidung von Mariana getrennt zu sein, andererseits liebt sie Armando doch?
Julia ist total verwirrt und weiß nicht was sie tun soll. Im Hinterkopf immer noch die Gefühle für Mariana und die Gedanken daran, was zwischen ihnen vorgefallen ist (zur Erinnerung: Die Sache mit dem Bett, Wein und dem “ich bin die Lesbe und nicht du”). ![]()
Als Mariana Julia besucht, wird natürlich darüber diskutiert, wie Julia sich entscheiden soll. Mariana fragt, was sie am meisten stören würde, nach Spanien zu gehen oder mit Armando nach Spanien zu müssen und Julia sagt daraufhin, dass es irgendwie von allem etwas ist. So weit weg zu sein und nicht die Leute um sich zu haben die man liebt… Mariana findet hier und da allerdings noch einige Argumente, was Julia in Spanien sicher nicht vermissen wird (einige Details über Mexiko, z. B. der Verkehr etc.).
Auch ein Gespräch mit Rafaela ist unumgänglich. Rafaela ist nicht dumm und fragt: “Weißt du, warum du gehst?”
Julia: “Ja. Damit ich mit Armando zusammen sein kann!”
Rafaela antwortet darauf: “Das ist ein guter Grund. Ich dachte ja, du rennst vor dem davon, was zwischen dir und Mariana passiert ist!” Julia hakt nach und fragt, was denn passiert sein sollte und Rafaela sagt einfach: “Das weißt du!”. Keine Ahnung, aber irgendwie hat Obermama Rafaela Röntgenaugen oder so. Die weiß und ahnt ja alles!
Julia beginnt sofort sich zu verteidigen und sagt: „Es ist nichts passiert! Mariana ist meine beste Freundin und Armando mein Freund. Klar, dass ich sie vermisse, immerhin war ich immer mit ihr zusammen. Sie ist meine beste Freundin. Ich hätte sie gern beide ganz nahe bei mir, habe aber eingesehen, dass dies nie so sein wird und das habe ich akzeptiert!”
Rafaela lässt sich nicht beeindrucken und erzählt eine Geschichte. In dieser Geschichte geht es irgendwie um ein Kostüm (was hier für “männlich” steht)
und ein Ballerina-Outfit (was hier für “weiblich” steht). Sie erinnert Julia daran, dass sie das Kostüm gewählt hat und später nicht mehr aufhörte zu weinen, weil es ihr nicht gefiel. Sie sagte, sie möchte nicht, dass ihr dasselbe mit Armando und Spanien passiert. Übersetzt bedeutet dies: Sie entscheidet sich für das Kostüm (Armando), will aber im Grunde das Ballerina-Outfit (Mariana).
Julia lässt sich von dieser Unterhaltung jedoch nicht davon abbringen mit Armando nach Spanien zu ziehen. Die Wahrheit ist, dass sie tatsächlich vor ihren Gefühlen zu Mariana davon läuft.
Wir gelangen nun zu einem der Höhepunkte, nämlich als Mariana Julia besucht und ihr einige Sachen vorbei bringt, die Julia gehören. Wieder sitzen die beiden Damen auf dem Bett und irgendwann wird Julia ganz ernst und fragt, warum es so weh tut.
Mariana: “Ich weiß es nicht. Du verlässt deine Mutter, deine Familie – das ist hart!”
Julia: “Nein. Ich denke nicht, dass es darum geht”. (Sie legt eine längere Pause ein) “Warum bist du es, die mir so weh tut? Ich meine, es sollte ja eigentlich nicht schwer sein wegzuziehen, du könntest mich besuchen und ich könnte zurück kommen. Wir sterben ja nicht oder so. Warum aber fühlt es sich so an, als würden wir Schluss machen? Du und ich: Was sind wir Mariana? Sind wir Freunde? Schwestern oder was?”
Mariana: “Wir sind Freunde. Freunde und mehr nicht”.
Julia: “Und warum sagt du mir nicht, was du gestern gesagt hast? Dass du nicht willst, dass ich wegziehe?”
Mariana: “Frag mich nicht, was du längst weißt!”
Julia: “Sag‘s mir!”
Mariana: “Ich liebe dich Julia”.
Sie umarmt Julia hastig. Julia hat Mariana so sehr unter Druck gesetzt und jetzt ist alles raus. Während der Umarmung sieht Julia nicht unbedingt glücklich mit
dieser Liebeserklärung aus. Offensichtlich, da auch sie so fühlt und sie plötzlich wieder in diesem Gefühlschaos gezogen wird. Hatte sie sich nicht entschieden mit Armando nach Spanien zu ziehen um mit ihm zusammen zu sein? Ihre Gefühle für Mariana auf diese Art und Weise zu unterdrücken?
Mit Rafaela führt Julia erneut eine kleine Unterhaltung. Wie es Frauen tun, die plötzlich mehr denn je merken, dass sie auf Frauen stehen und es nicht wahrhaben wollen. Sie erzählt, wie toll es doch ist ein neues Leben zu beginnen und so oft wie möglich mit Armando zusammen sein zu können, sich auf die Beziehung zu konzentrieren. Rafaela sieht dies nicht so. Sie weiß dass ihre Tochter sich etwas einredet, aber was soll sie dazu noch sagen?
Die Serie könnte “Frauengespräche” heißen, vielleicht wäre das ein Tipp, sollte die Serie einmal in Deutschland laufen, denn Julia führt nun ein Gespräch mit ihrer Schwester Alma.
Natürlich geht es um Mariana und Alma sagt, dass es einfacher ist jemanden zu verlassen, wenn man zuvor einen Streit hatte.
Julia: “Darum geht es aber nicht. Es gab da mal eine Situation, als wir betrunken waren. Als uns klar wurde, was wir da gerade tun, hörten wir auf. Ich nehme aber nicht an, dass das wichtig ist oder?”
Alma: “Es hängt davon ab, wie viel Wichtigkeit du dem zuführst. Du erzählst mir das aus einem Grund oder? Wie fühltest du dich?”
Julia: “Keine Ahnung. Ich hatte noch keine Gelegenheit darüber nachzudenken. Wir kennen uns schon so lange, unser gesamtes Leben. Ich kenne sie und sie kennt mich…”![]()
Alma: “Ihr seid euch schon immer ziemlich nahe gewesen, vielleicht…”
Julia: “Ja, das dachte ich auch, am Anfang”. (Es folgt eine mir unverständliche Erklärung über Linien die Dinge trennen und verschwimmen und dann): “Das erklärt jedoch nicht, dass wenn ich sie ansehe, ich mich mit ihr sehen kann und nicht als ‘beste Freundinnen’. Macht das Sinn?”
Alma: “Hast du mit ihr darüber gesprochen”?
Julia: “Nein, dieses Thema meiden wir. Aber gestern war ich so gestresst und verwirrt dass ich anfing sie unter Druck zu setzen, immer und immer wieder bis ich sie dazu brachte mir etwas zu sagen und als sie es sagte wusste ich nicht, was ich sagen soll. Ich weiß nicht ob es dann noch möglich wäre wieder zurückzukehren”.
(Damit ist gemeint: Wenn erst mal ausgesprochen wurde, was auch Julia fühlt, sie dann keine Freundinnen mehr sein könnten).
Alma: “Was hat sie dir denn gesagt?”
Julia: “Dass sie mich liebt!”
Alma: “Und wie fühlst du dich damit?”
(Ehrlich, das ist ja wie beim Therapeuten!)
Julia: “Wirklich glücklich. Ich ekelte mich (??) und hätte mich am liebsten übergeben. Ich hatte Lust einfach davonzulaufen, aber im selben Augenblick wollte ich es ihr auch sagen”.
Alma: “Dass du sie liebst?”
Julia nickt.
Alma: “Und Armando?”
Julia: “Das ist das Problem”.
Alma: “Und was wirst du jetzt tun? Wirst du trotzdem mit ihm gehen?”
Julia: “Ja. Ja, ich gehe mit ihm, weil ich denke, dass ich ihn liebe. Aber nach allem was geschehen ist – ich habe keine Ahnung. Ich weiß nicht, wie all das passieren konnte und was es bedeutet”.
Alma: “Dass du eine hübsche, sensible und glückliche Frau in einer unglücklichen Situation bist. Du liebst zwei Menschen und es ist offensichtlich, dass dir das angst macht!”
Julia: “Verliebt in meinen Freund und meiner besten Freundin…”
Alma: “Verliebt. Es ist egal in wen, worum es geht sind die Gefühle und natürlich die Gesellschaft und dein Herz welche dich auffordern eine Entscheidung zu treffen und das ist ausreichend um jeden zu ängstigen!”
Nach dieser ehrlichen – und das fand ich wirklich toll – Unterhaltung entscheidet Julia sich … falsch gedacht: Sie entscheidet sich trotzdem mit Armando nach Spanien zu ziehen und beginnt zu packen. Alle sind total aufgebracht, nur Rafaela hält sich bedeckt.
Mariana währenddessen nimmt ein Video auf – für Julia. Sie spricht davon, dass heute der Tag sei, an dem Julia wegziehen wird und dass Mariana zwei Pläne hat.
Plan A: “Ich fahre zum Flughafen, renne, ein schwerer Nebel liegt in der Luft und der Motor des Flugzeuges läuft bereits. Dann schreie ich mit der Seele in der Hand..” (ist das eine mexikanische Metapher? Oder könnte man dazu auch sagen “ich schreie aus vollem Herzen”?) “Julia! Geh nicht! Du liebst mich, aber es ist dir noch nicht klar geworden!” Ok.
Plan B: “Ich habe sie in den Armen und sage ihr ‘Julia, wir werden immer…’” (etwas haben…) Möglicherweise, was sich Freundschaft nennt? Oder… was könnte es sein? Tja, leider unterbricht Armando die Videoaufnahme, so dass wir es nicht erfahren. Er faselt irgendetwas von wegen “Danke dass du es Julia nicht gesagt hast…” – Weder ich noch andere verstehen, wovon er redet. Ich hoffe es ist nichts, was zwischen Armando und Mariana vorgefallen sein könnte. Das wäre ein riesen Geheimnis und wenn das raus käme? Vielleicht hat Mariana Armando aber auch nur wieder beim fremdgehen erwischt.
Obwohl wir denken, dass Julia sich jetzt einen Dreck darum schert was sie und Mariana betrifft, ruft sie ihre beste Freundin an und sagt folgendes auf dessen
AB (Mariana ist natürlich anwesend und hört mit): “Ich weiß, dass du mich wahrscheinlich nicht sehen willst. Alles wurde so kompliziert und ich habe Angst dich zu verlieren. Vergebe mir Mariana, ernsthaft. Ich weiß, es war mein Fehler. Ich habe dich so unter Druck gesetzt es zu sagen und als du es gesagt hast, bin ich ohne etwas zu sagen gegangen, da es mich einfach sprachlos machte. Ich wollte es nicht, aber ich weiß nicht, wie ich es dir auch hätte sagen können… ich wollte dir nur sagen, dass…”
Der Nachrichtenspeicher ist voll. Mariana geht zwar noch schnell ans Telefon, aber Julia ist schon weg.
“Nein, nein, nein!!” Mariana kann es nicht fassen und hört sich die Nachricht immer und immer wieder an und schreit: “Was wolltest du mir sagen?!!”
Irgendwann kommt sie dann doch auf die Idee ihre Sachen zu packen, ins Auto zu steigen und zu Julia zu fahren um sie zu fragen. Julia allerdings sitzt bereits im Auto auf dem Weg nach Spanien. Mariana steigt aus und sieht Julia davon fahren.
Eine schlimme Zeit bricht für Mariana an, die sich leer und einsam fühlt. Zwar besucht sie Rafaela nach wie vor, und diese begrüßt das natürlich und meint, dass das auch immer ihr Haus sein würde, aber die gesamte Umgebung erinnert Mariana zu sehr an Julia.
Obwohl Julia glücklich mit Armando hätte sein müssen, da sie ihn ja ach so liebt, hinterlässt Julia eine weitere Nachricht auf Marianas AB:
“Mariana. Ich weiß nicht, was ich tue. Ich bin wahnsinnig. Meine Mutter sagte mir, dass mir das wieder passieren würde, aber ich wollte ihr nicht glauben. Jetzt bin ich hier. Habe ich dir je erzählt, was mit dem Kostüm passiert ist? Ich kaufte es und später weinte ich, weil ich dann doch das Ballerina-Outfit haben wollte. Rafaela wusste es. Ich wollte die Ballerina. Mariana, ich will… verdammt, ich weiß nicht was ich tue…”
Scheint fast so, als hätte Julia endlich Klarheit darüber erlangen können, was sie wirklich für ihre beste Freundin fühlt. Im Eiltempo fliegt Julia zurück nach Mexiko und erscheint samt ihren Koffern bei Mariana. Mariana jedoch…ist nicht da. Keiner weiß, wo sie ist. Julia ahnt davon natürlich noch nichts und wartet – vergebens. ![]()
Julia ist deprimiert. Rafaela meint, sie sollte die Chance nutzen und anfangen im “richtigen” Leben zu leben. Zu arbeiten etc.. Was macht Julia? Sie fragt ihre Schwester, ob sie für sie arbeiten kann. Tolle Unabhängigkeit. Sie bietet ihrer jüngeren Schwester an in einer Art Café zu arbeiten, zusammen mit der homophoben Ileana. Zwischen den beiden kommt es zu vielen Gesprächen, z. B. auch darüber, dass Ileana nicht nachvollziehen kann, dass Julia Spanien verlassen hat, obwohl sie Armando doch vermisst. Schnell kommt Ileana jedoch dahinter, dass Julia nur wegen Mariana zurückgekehrt ist und sie es ist, die sie vermisst. Prompt fragt sie, ob Julia jetzt etwa eine Lesbe sei und sie verneint dies.
Ileana: “Also liebst du Armando!”
Julia nach einer langen Pause: “Ja. Aber ich habe auch sehr starke Gefühle für Mariana!”
Ileana meint, dass dies ja nur ganz natürlich sei, weil Mariana ihre beste Freundin sei oder “hat sie dich mit ihrem Lesbischsein infiziert?!”
Eine interessante Frage. Warum werden Lesben nicht mit dem Heterogift infiziert? Krankheiten übertragen sich doch so rasend schnell! *sarkasmus/ironie*![]()
Julia: “Nein, sie hat mich nicht vergiftet. Und sie hat mich auch nicht verwirrt oder ähnliches…” Ja, was dann? Du bist doch die ganze Zeit verwirrt Julia?
Weiter sagt sie: “Was tut es zur Sache eine Lesbe zu sein? Darum geht es nicht. Was mich am meisten verwirrt ist, was ich fühle, wenn ich mit ihr zusammen bin”.
Ileana fragt, ob es ein physikalisches oder emotionales Gefühl ist, denkt dann darüber nach um dann zu sagen, dass sie damit nicht umgehen kann. Julia fragt, was Ileana eigentlich für ein Problem habe und Ileana meint, sie könne Julia gar nicht mehr ansehen!
Ileana: “Hast du mit ihr geschlafen?!”
Julia: “Nein! Hör auf! Frag mich solche Dinge nicht, jemand könnte uns hören!”
Wieder rattert Julia ihren Katalog voller Verwirrungen runter, dass sie nicht weiß ob sie jetzt Vegetarierin oder heterosexuell sei (ah, so nennt man lesbisch sein heute, dann wäre ich allerdings hetero), dass sie zwei Menschen lieben würde und wiederum verwirrt sei etc. etc.
Ileana: “Ich muss mit dir aber nicht zu einer Homoveranstaltung gehen oder?”
Was tun besorgte Schwestern? Keine Ahnung was Ileana ist. Sie sieht mir sehr jung aus und müsste doch eigentlich jünger als Julia sein, die aber schon die
jüngste Aparicio ist. Jetzt bin ich verwirrt. Jedenfalls gibt Ileana nicht auf Julia wieder auf dem richtigen Weg zu bringen. Alles was Julia jetzt braucht ist eine neue Beziehung um die alte (Armando) zu vergessen. Ein neuer Mann muss her, also sucht sie im Internet nach möglichen Kandidaten. Zu ihrer Schande aber, interessiert sich Julia für keinen einzigen dieser Männer. Viel interessanter findet sie Marianas Facebook-Profil und findet heraus, dass Mariana glücklich am Strand hockt und – oh nein – in einer Beziehung ist. Jetzt ist Julia mehr denn je niedergeschlagen (dieser Blick! Siehe Bild). Ihre Gefühle zu Mariana nehmen so dermaßen zu, dass sie schon im Cafe überall nur noch Lesben sieht. Zwei Frauen stehen dort und fassen sich an (nein, ganz normal. Gesicht streicheln, kichern…). Julia wird davon so angezogen, dass sie sich plötzlich vorstellt, sie und Mariana würden dort stehen und sich küssen. Ileana muss diese Gedanken natürlich sofort unterbinden und holt Julia zurück in die Realität.
Wieder einmal gibt es eine erneute Therapiestunde mit Alma.
Alma: “Was ist mit dir?”
Julia: “Mariana ist am Strand und hat jemanden kennengelernt”.
Alma: “Und wie geht es dir damit?”![]()
Echt genial. Wo ist die Couch auf der Julia liegen könnte? Allerdings muss ich hinzufügen, dass mir Alma sehr sympathisch ist.
Julia: “Schlecht. Aber weißt du was am meisten nervt? Nachdem ich es herausgefunden habe, hörte Mariana auf mich zu verwirren!”
Verstanden? Typisches Verhalten. Die hat eine Neue? Soll sie doch. Jetzt hat sie mir einen Grund gegeben, dass ich sie nicht mehr will. Es gibt auch noch andere schöne Männer und Frauen da draußen.
Alma rollt mit den Augen, da sie weiß, dass dies nur eine Abwehrhaltung ihrer Schwester ist und sie weiß, dass Julia in Wahrheit mehr denn je leidet.
Aber – bzw. endlich – kehrt Mariana zurück. Die Umarmung der beiden ist stürmisch und innig und wir alle hoffen, dass sie jetzt darüber reden, was zwischen ihnen vorgefallen ist und was sie wirklich fühlen.
(Ileana übrigens, die die Umarmung sieht, meint “das ist genug, oder?” ganz nach dem Motto: “Bitte nicht zu lange umarmen. Sonst infiziert das Homogift die arme Julia erneut”)
Die beiden Freundinnen ziehen sich zurück und reden bzw. lassen einen Vorwurf nach dem anderen los.
Mariana: “Warum hast du mir nicht gesagt, dass du aus Spanien zurück bist?”
Julia: “Warum hast du nichts unternommen, um mich aufzuhalten?”
Wie wäre es, wenn Mariana ihr jetzt einfach mal sagt, was sie alles getan hat? Dass sie Julia tatsächlich aufhalten wollte…
Was jetzt folgt, tut selbst mir weh. Mariana erzählt Julia von ihrer neuen Freundin: Gaby. Es ist offensichtlich dass Julia all das gar nicht hören will, auch wenn sie sagt, dass sie sich angeblich für Mariana freuen würde. Alles gelogen. Die schauspielerische Leistung von Liz Gallardo (Julia) ist in dieser Szene sagenhaft. Man kann praktisch sehen, was Julia denkt: “Hilfe, ich will diese Unterhaltung nicht. Ich will es nicht hören!” Ohja, wie schlimm Eifersucht sein kann. ![]()
Julia war die ganze Zeit brav. Sie hat sich nicht wieder auf Armando eingelassen, ist in Mexiko geblieben und wurde anderen gegenüber ehrlich was ihre Gefühle für Mariana betreffen. Sie ist auf dem Weg sich selbst zu finden und was ist der Dank? Die Belohnung? Etwa Mariana? Nein. Mariana hat ja jetzt Gaby. Gaby, eine totale Schranklesbe, die sich nicht traut in der Öffentlichkeit mit ihrer Freundin abzuhängen.
Mariana fragt dann: “Warum bist du zurückgekommen?”
Julia: “Keine Ahnung. Dort, zusammen mit Armando zu sein… mir wurde klar, dass ich kein neues Leben beginnen kann, bevor ich die alten Dinge aus meinem
jetzigen Leben nicht abgeschlossen habe. Deshalb bin ich wieder da”.
Wollte sie Mariana damit sagen: “Ich wollte sehen, ob du mich noch willst, wenn du aus deinem Urlaub zurück bist, denn wenn dies nicht der Fall gewesen wäre, wäre ich wieder zu Armando zurückgekehrt”? Für mich hört sich das ganze so an, als wollte Julia Mariana einfach nur sagen, dass sie mit ihr abgeschlossen hat. Die Strafe dafür, dass diese jetzt nun mit Gaby zusammen ist. Puh, komplizierter Subtext.
Julia: “Wie auch immer. Ich bin zurück. Sehen wir uns wie immer?”
Mariana: “Ja, wie immer”.
Übersetzung: Tun wir jetzt wieder so, als seien wir Freunde? Hängen wir wieder miteinander ab, alles wie früher? Wie immer?
Als Mariana geht, schaut Julia ihrer Freundin nach. Dieser Blick bricht Herzen, ganz ehrlich! (Siehe Bild).
Im weiteren Verlauf der Storyline wird Mariana mit ihrer Freundin Gaby *würg* von homophoben Männern überfallen. Mariana verliert ihr Portemonee und hat nun angst nach Hause zu gehen. Kein Problem, die Aparicios nehmen das kleine Küken nur zu gern bei sich auf, bis diese Männer endlich geschnappt werden.
Es war früher nie ein Problem, wenn Mariana bei Julia übernachtet hat, doch dieses Mal ist es anders. Julia hat kein Problem sich vor Mariana auszuziehen
(btw: Heiß. Liz Gallardo “Julia” könnte Unterwäschenmodel werden *RRRR*), aber Mariana dreht sich von Julia weg, sodass diese nur noch Marianas Rücken sehen kann.
Die nächste Frauengesprächsrunde wird eingeläutet.
Julia: “Warum tust du das?”
Mariana: “Was?”
Julia: “Das. Dich umdrehen, damit ich nichts sehen kann, als hätte ich das noch nie gesehen all die Jahre!”
Mariana: “Tja. Es ist aber nicht mehr dasselbe”.
Julia: “Nicht? Es ist nicht mehr dasselbe? Warum ist es nicht mehr dasselbe? Weil du jetzt eine neue Freundin hast?!”
Awww, da ist die Eifersucht wieder.
Mariana: “Weißt du was, ich schlafe auf der Couch!”
Julia: “Hey!”
Mariana: “Ich will nicht, dass es unangenehm für dich ist. Julia, es tut mir leid!”
Julia: “Was unangenehm für mich ist, ist dein Verhalten!
Du willst mir allen Ernstes sagen, dass du lieber bei Isadora und Ileana schlafen willst?”
Julia merkt, dass sie zu weit geht und entschuldigt sich. Mariana bleibt.
Aber am nächsten Tag, man meint, es würde jetzt vielleicht wieder besser zwischen den Frauen werden, schleppt Mariana ausgerechnet Gaby mit auf dem Anwesen der Aparicios. Als Julia die beiden Frauen auf der Couch sieht, wie sie sich anhimmeln – hach, der Ausdruck in Julias Gesicht, als sie das sieht (siehe Bild unten)… Wenn Eifersucht eine Person wäre, dann wäre Julia der Körper.
Das hat natürlich ein Nachspiel und Julia erklärt Mariana, dass sie sich nicht wohl damit fühlte, dass Gaby da war.
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Julia: “[...] Nach allem was zwischen uns vorgefallen ist. Das ist sehr kompliziert…”
Mariana: “Moment mal! Was zwischen uns vorgefallen ist? Also aus meiner Sicht war es so, dass ich dir gesagt habe, dass ich dich liebe und du bist trotzdem nach Spanien geflogen!”
Jetzt beginnt endlich die Konversation, die sie schon von Anfang an hätten führen müssen.
Julia: “Ja aber dann bin ich wieder zurückgekommen um dich zu finden und hörte dann, dass du auf mysteriöse Art und Weise verschwunden bist und niemand wusste wohin du verschwunden bist und es dich nicht interessiert hat, eine Nachricht zu hinterlassen damit man weiß wo du nun steckst!”
Mariana: “Oh bitte Julia! Du weißt, warum ich abgehauen bin. Es war wegen…”
Julia: “Nein, nein! Das ist nicht wichtig. Was hier wirklich wichtig ist, ist dass du am Strand die wahre Liebe gefunden hast und deshalb bist du ja auch abgehauen!”
Gerade jetzt geht auch noch das Telefon und es ist Armando der Julia sagt, wie sehr er sie vermisst. All das scheint für Julia aber nicht wichtig zu sein, denn nach
dem Gespräch mit Armando geht es in die zweite Runde der Juliana Konversation.
Mariana möchte am liebsten zu ihrer Wohnung zurück, aber Julia lässt das nicht zu, da dies viel zu gefährlich ist, denn die homophoben Männer könnten jederzeit kommen. Es ist wichtiger, dass sie bei Julia bleibt, egal was gerade zwischen ihnen vorfällt. Streit hin oder her. Julia hat Angst um Mariana. Es folgen Entschuldigungen und Umarmungen.
Wie geht es jetzt weiter? Ah genau. Einige Streitigkeiten bzgl. Gabys Schranklesbenverhalten und die Tatsache, dass sie gegen die homophoben Männer nicht aussagen will etc. Julia ist deswegen total angepisst – um es mal umgangssprachlich auszudrücken – und lässt dies Mariana auch wissen. Mariana meint, dass Julia gar nicht wissen könne, wie es ist, “raus” zu kommen, sich zu
outen und Julia sagt daraufhin, dass sie auch versucht sich zu outen. Mariana sieht hierbei natürlich rot. Ein neuer Streit und später eine erneute Entschuldigung wird entfacht. Zuvor aber trifft Julia auf Gaby, welche bei Mariana sitzt und auf diese wartet. Es ist unumgänglich mit der Neuen von Mariana zu reden. Die Feindschaft zwischen ihnen ist zum Greifen nahe! Aber dann endlich kommt Mariana und Julia umarmt ihre Freundin. Keine Ahnung, aber für mich ist das wieder einmal keine heterosexuelle, normale “Freundinnen-Umarmung”. Julia ist nur so lange glücklich, wie sie Mariana umarmt, doch die geht dann zu Gaby, setzt sich zu ihr auf die Couch und ignoriert Julia. Arme Julia. Das ist ja so ätzend.
Der Tag, an dem Mariana die Aussage bei der Polizei abgibt. Gaby und Julia unterhalten sich auf dem Flur.
Gaby: “Also. Was ist zwischen euch geschehen? Warum hat es nicht funktioniert?”
Julia: “Was?! Du denkst, dass Mariana und ich…?”
Gaby: “Ja. Das dachte ich… es ist die Art wie ihr miteinander umgeht und wir gut ihr euch kennt…”
Julia: “Ja, aber…nein. Nein, wir sind nur Freundinnen. Wir kennen uns schon seit kleinauf.”
Gaby: “Ach so. Also zwischen euch beiden…”
Julia: “Nein. Außerdem bin ich… nicht mal lesbisch!”
Gaby: “Oh. Tut mir leid!”
Julia: “Nein, ist okay. Aber wenn ich lesbisch wäre, hätte ich kein Problem damit es zuzulassen/dazu zu stehen!”
Das ist für Gaby der Startschuss doch eine Aussage zu machen, worüber Mariana sich natürlich sehr freut. Wenn das mal kein Liebesbeweis ist? Ja, klar. Erst redet Julia davon, dass sie ebenfalls versucht sich zu outen und Gaby sagt sie, dass sie
nicht einmal lesbisch ist? Ohje, Julia, was dann?
Mariana und Julia unterhalten sich später. Worum geht es? Natürlich wieder um Julias Eifersuchtsanfälle und das Mariana am liebsten in ein Hotel gehen würde.
Mariana: “Ich fühle mich nicht wohl und du dich anscheinend auch nicht. Ich weiß nicht, was mit dir los ist. Ist es wegen Gaby?”
Jetzt kriecht die Eifersucht nach ganz oben.
Julia: “Was hat Gaby denn immer damit zu tun? Warum musst du immer von ihr anfangen? Und warum denkst du, dass irgendetwas mit mir sei?”
Mariana: “Oh bitte. Ich kenne dich schon ewig. Du hast etwas!”
Weitere Konversation. Julia läuft rum wie ein gestörtes Huhn. Mariana merkt an, dass Julia weder Kaffee hatte, noch mit Armando gesprochen hätte. Irgendwas stimmt nicht. Julia allerdings überhört dies einfach und redet davon wie toll es im Bad duftet, dass das Wasser schön heiß wäre und wenn Mariana nicht gehen, sie eben baden würde.
Mariana erträgt es nicht länger und hakt erneut nach.
Mariana: “Lass uns jetzt mal ganz ehrlich darüber reden”.
Julia: “Ok. Reden wir ehrlich miteinander. Warum sagst du mir nicht ins Gesicht, was du wirklich über mich denkst? Dass ich eine lesbische *** bin, die nicht denselben Mumm hat wie Gaby. Du denkst doch, ich würde nicht genauso handeln wie Gaby!”![]()
Ist das nicht vollkommen am Thema vorbei? Wahrscheinlich sieht Julia die Bedrohung in Gaby jetzt erstrecht, jetzt, wo Gaby die Heldin gespielt hat und so tapfer war und Anzeige erstattet hat.
Mariana: “Was Gaby getan hat verdient Respekt. Ich denke schon, dass du eine sehr mutige Frau bist, aber es ist etwas anderes. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun”.
Oh oh. Julia gefällt nicht was Mariana gesagt hat und kehrt ihr den Rücken. Nun, würden beide mal wirklich Klartext miteinander reden, gäbe es kein Problem und keine dieser Missverständnisse.
In der den weiteren Episoden trennen sich Gaby und Mariana (Gabys Papa hat die Beziehung nämlich verboten). Mariana sieht ein, dass Gaby und sie keine unbeschwerte Beziehung führen könnte.
Am selben Tag der Trennung von Gaby geht Mariana zu Julia. Ihr geht es nicht unbedingt gut damit, aber es hagelt nun Chancen für Julia. Sie liegen auf dem Bett. Mariana streicht Julia mit ihren Fingern durchs Haar.
Mariana: “Du hast da sechs neue Flecken [freckles?] an der Backe/Wange”
Julia: “Von der Sonne!”
Julia: “Was denkst du, was ich gemacht habe?”
Mariana: “Was?”![]()
Julia: “Ich habe Armando angerufen…”
Mariana, die Julia zuvor noch angesehen hat schaut nun weg und verdreht leicht die Augen. Der Blick sagt in etwa: “Das will ich jetzt echt nicht hören. Der schon wieder…” (Siehe Bild ->)
Mariana: “Und…wie geht es ihn?”
Julia: “Ich denke nicht so gut. Es scheint nicht gut für ihn zu laufen und die Tatsache, dass ich ihn angerufen habe, hilft ihm noch weniger”.
Mariana: (total falsch) “Armer Junge… …und wie geht es dir?”
Julia: “Im Grunde gut. Keine Ahnung. Ich weiß es wirklich nicht. Jetzt schon besser…Aber wie geht es dir wegen der Sache mit Gaby?”
Mariana: “Ich weiß es nicht. Ich bin schon etwas traurig darüber…es ist nur… es ist komisch. Sie ist nicht die Liebe meines Lebens, nicht die große Liebe, die Geschichte ist nicht so ausgegangen, wie ich erwartet habe, als ich am Strand war…Ich bin einfach entmutigt. Ich dachte sie würde es ihrem Vater irgendwann sagen”.
Julia: “Du musst sie verstehen. Es gibt eine Menge Dinge die schwer sind laut auszusprechen…”
Noch immer liegen sie auf dem Bett und Mariana spielt nach wie vor mit Julias Haaren. Sie sehen sich verliebt an.
Mariana: “Warum bist du keine Frau?”
Dies war eine Anspielung auf das, was einst Julia gesagt hat (warum Mariana kein Mann sei…).
Julia: “Wie dumm!”
Sie kneift Mariana.
Mariana: “Kneif mich nicht!”
Sie lachen und kichern.
Julia: “Oh, sorry!”
Um sich zu entschuldigen verteilt Julia einige Küsschen, will Mariana dann richtig küssen, aber Mariana stoppt die Sache. Julia ist nicht begeistert.![]()
Mariana: “Nein Jul, ich lasse deine Verwirrtheit keinen weiteren Kuss von mir stehlen! Du machst mich echt wahnsinnig!”
Julia: “Ich bin nicht mehr verwirrt. Wirklich Mariana. Ich bin mir sicher…Ich liebe dich!”
Ja! Endlich! Ist das denn zu fassen?! Glaubt das einer? Nach wie vielen Episoden?
Mariana: “Aber Jul-”
Nichts mehr ‚aber‘. Julia unterbricht Marianas Zweifel mit einem Kuss. Dieser Kuss wird inniger.
Später allerdings (Episode 41) – nein, es geschieht nicht das, was man jetzt erwartet – schmollt Julia, weil Mariana nicht mit ihr schlafen will. Julia dreht den Spieß um und meint, dass Mariana die Hete ist, die sich nicht outen kann. Mariana sagt, dass das alles nicht so einfach sei. Hier der Dialog für die, die es interessiert.
Mariana: “Und jetzt?”
Julia: (schmollt, kehrt Mariana den Rücken): “Was und jetzt? Du bist diejenige,
die nicht will. Ich denke du bist die Hete die sich nicht outen will”.
Mariana: “Ach komm schon. So einfach ist das nicht Julia…”
Julia: “Nein, es ist nicht einfach, aber jetzt sind wir hier Mariana!”
Mariana: “Wo ist hier? Weil du eine Karte hast oder was, ich habe nämlich keine Ahnung was ‘hier’ ist. Ich weiß nicht wo ich bin. Ich fühle mich verlorener denn je”.
Julia: “Wir sind da, wo wir sein wollen!”
Mariana: “Ja, aber weißt du was manchmal passiert? Leute sind da, wo sie sein wollten und wenn sie dort angekommen sind wird ihnen klar, dass sie dort gar nicht hin wollten”.
Die Übersetzung: Wenn sie jetzt diesen Schritt gehen und es klappt nicht, dann ist alles vorbei, auch die Freundschaft.
Mariana: “…und dann drehen sie sich um und tun so, als wären sie nie dort gewesen”.
Warum reden die Damen denn ständig in Metaphern? Mädels, siehe oben? Ich habe es für euch übersetzt.
Julia: “Aber sieh doch. Ich habe dir gesagt, dass ich dich liebe und dann habe ich dich geküsst. Welcher Teil ist hier nicht klar?”
Mariana: “Ich denke beide Teile. Das einzige was für mich klar war ist, dass du zuvor Armando angerufen hast. Ist dir eigentlich nicht klar, wie viel es zu verlieren gibt?”![]()
Jetzt wird endlich wieder Klartext geredet, danke Mariana.
Mariana: “Deine Freundschaft ist mir am aller wichtigsten in meinem Leben”.
Julia: “Armando ist nicht hier. Er ist in Spanien”.
Hört Julia denn eigentlich zu???
Mariana: “Und warum fühlt es sich für mich so an, als säße er direkt zwischen uns?”
Julia: “Ok. Sag mir bitte was du willst, sag mir was du brauchst. Was soll ich tun?”
Mariana: “Das einzige das ich will, ist mit dir zusammen zu sein…aber ich möchte unsere Freundschaft nicht riskieren und dich dann ganz verlieren. Das einzige, das ich nicht möchte, ist dich zu verlieren…”
Julia: “Aber ich liebe dich. Ich liebe meine Freunde, meine Schwestern, die Person, die mich das fühlen lässt, was ich fühle. Ist das so schwer zu verstehen?”
Mariana: “Aber…” ohne weiteres zu sagen.
Julia: “Aber…, ja. Ihn gibt es auch…. Bitte vergib mir. Ich will weder dich noch ihn verletzen. Ich weiß nicht, wie ich das Problem lösen soll. Ich bin so verwirrt”.
Mariana: “Am besten wir sehen wo das hinführt. Ich denke ich gehe jetzt besser”.
Julia möchte das nicht. Es ist immer noch gefährlich. Wenn Mariana will, dass Julia den Raum verlässt, würde sie das tun. Julia fleht Mariana allerdings trotzdem an
zu bleiben und ob es nicht doch möglich ist, dass sie mit ihr schläft – um Sex geht es hier wahrscheinlich nicht mehr. Mariana aber verneint dies vehement.
Am nächsten Morgen kocht Julia gerade Fisch und meint, wie toll der doch sei. Mariana macht darüber eine witzige unterschwellige Bemerkung, dass sie eigentlich immer dachte, dass sie Fisch mag, aber nicht Julia.
Julia: “Du hast aber dreckige Fantasien!” (Allerdings!?)
Sie lachen darüber, dann aber bittet Mariana Julia darum, sie wieder nach Hause zurückkehren zu lassen. Sie vermisst ihr Bett und außerdem wollte sie noch Nachbarn verabschieden, die jetzt bald verreisen würden.
Julia lässt sie nur gehen, wenn Mariana verspricht sie anzurufen, wenn sie dort ist und auch am nächsten Morgen sofort, damit sei weiß, dass es ihr gut geht. Sie fragt Mariana was sie denn jetzt mit dem Fisch machen soll, der noch immer nicht fertig ist. Zwei kann sie ja wohl kaum essen. Mariana rät ihn einzufrieren, geht auf Julia zu und als hätte sie gewusst, dass Mariana gleich mit ihrem Gesicht an Julias stößt, dreht sie ihres zu Mariana und sie küssen sich kurz. Dies war so nicht geplant (aber süß, wie Julia danach verlegen lächelt. Das könnte ich mir immer und immer wieder ansehen! Süß!).
Es gibt wieder eine kleine Pause, zumindest habe ich zwischen Episode 41 und 43 nicht viel von den beiden gesehen. Die homophoben Männer wurden in der Zwischenzeit übrigens geschnappt. Ich glaube es waren Alma und Julia, die ein lesbisches Pärchen gespielt haben und dann von den Männern erwischt wurden. Die wiederum wurden dann von der Polizei aufgegriffen. Es war witzig anzusehen, wie leicht Julia die Lesbe spielen konnte. „Du musst schon etwas näher kommen, sonst sieht es nicht echt aus!“
Die Story geht aber noch weiter und ich verspreche: Dieser Beitrag findet bald sein Ende. Der nachfolgende Dialog ist aus einem Preview, daher kenne ich die Zusammenhänge *noch* nicht.
Julia: “Sorry, dass ich Armando geantwortet habe. Hast du gehört? Es ist nur…er ist gerade in einer Krise”.
Mariana: “Weißt du was Jul? Es interessiert mich nicht wirklich wie es Armando geht”.
Mariana geht.
Julia: “Sorry. Mariana! Es tut mir leid, dass ich geantwortet habe, aber ich will nicht, dass wir streiten” (mal ganz grob übersetzt). “Ich will nicht, dass wir uns wieder wegen ihm distanzieren”.
Mariana: “Hast du ihm von uns erzählt?”
Julia: “Nein. Und ich werde ihm auch nichts sagen, solange es nicht klar zwischen uns ist, außerdem steckt er in einer Krise und ich will es ihm auch nicht unbedingt am Telefon sagen”.
Mariana: “Du sagst es ihm nicht, weil du ihn beschützen willst oder?! Was immer es auch zwischen uns ist, du willst es ihm nicht sagen! Du musst dich ja um deinen kleinen Jungen kümmern”. Ich glaube Mariana sagt noch etwas in der Richtung, dass sie sich eigentlich eher um Mariana sorgen sollte.
Julia: “Ok. Ich halte die Klappe. Sorry”.
Mariana: “Weißt du wie das ist? Als wäre er nie gegangen. Er steht zwischen uns”.
Alles was bis hier hin passiert ist kann ich nicht sagen, da ich weder Videos noch Recaps gefunden habe, ABER eines – und ich bin froh, dass es noch in den Beitrag kommt – kann ich euch sagen. Episode 45!
Julia ist gerade bei Mariana und sie haben gegessen (oder wollen erst essen?). Jedenfalls wollte Julia mit Mariana reden und Mariana erinnert sie daran.
Julia: “Ja, aber jetzt? Jetzt?”
Mariana: “Ja. Lass alles raus. Los!“
Julia: “Also…Ich wollte dir sagen, dass mir sicher bin, dass ich glücklich bin und dass ich mit dir zusammen sein möchte. Verstanden?”
Mariana: “Verstanden”.![]()
Julia: “Ok! Jetzt möchte ich, dass du es mir ebenfalls sagst.”
Mariana: “Ganz ruhig Aparicio….“, sagt sie ermahnend, und dann „Julia, komm her…”
Mariana zieht Julia an sich und küsst sie. Dann…
Mariana: “Julia Aparicio. Ich liebe dich und ich möchte mit dir zusammen sein!”
Das musste raus. Julia ist überglücklich und fällt Mariana um den Hals.
Julia: “Endlich hast du es gesagt!!”
(Nicht, dass sie sie liebt, sondern auch, dass sie mit ihr zusammen sein will).
Sie küssen sich vor Freude.
Julia: “Und jetzt zeig’s mir”. Oder um es verständlicher zu machen: Schlaf mit mir!
Mariana kommt aus dem Lächeln und Grinsen nicht mehr heraus. Es ist fast so, als sei sie total überrascht, dass Julia so in die Vollen geht.
Leider klingelt jetzt das Telefon und Rafaela steht ebenfalls mit den Aparicios vor der Tür. Nein, Scherz. Jetzt endlich kommt ihnen nichts mehr in die Quere. Sie schlafen miteinander.
Mariana dämmt das Licht, dann küssen sie sich, ziehen sich aus und tun das, was Julia schon die ganze Zeit wollte. Überraschenderweise, als Mariana gerade seitlich auf Julia liegt – ich traute meinen Augen nicht – nimmt sie Marianas Hand und führt sie langsam nach unten. Sehr provokant, da man noch sieht, wie einige Fingerspitzen unter dem Slip verschwinden. Das ist doch der pure Wahnsinn für eine Soap?! Die Szenen die dann gezeigt werden, wie Julia stöhnt, nachdem Marianas Hand verschwunden war, oder wie viele verschiedene Stellungen sie einnehmen und wie wirklich leidenschaftlich Julia scheint. Sie liegt nicht etwa nur rum und lässt sich anfassen – ich war beeindruckt.
Die volle Szene: Video und Zusatzvideo
Es ist liebevoll, romantisch und voller Hingabe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Julia am nächsten Morgen erwacht und das Drama von vorne beginnt.
Ich denke, diese Sache ist ein für alle Mal geklärt: Sie lieben sich.
ABER Armando existiert wahrscheinlich nach wie vor. Ich weiß nicht, ob Julia sich zwischen den Episoden von ihm getrennt hat. In Episode 43 gab es ja noch Streit wegen ihm.
Wie geht es jetzt also weiter?
Für meine Vermutungen muss jetzt noch Platz sein. Ich könnte mir irgendwie
vorstellen, dass die Macher all die harte Arbeit, wie auch im deutschen Fernsehen kaputt machen. Entweder Mariana oder Julia: Eine von beiden wir bestimmt fremdgehen. Oder: Armando wird zurückkehren und sehr hartnäckig sein… Nach dieser Szene, nach deren “Making Love” kann ich mir aber nicht vorstellen, dass Julia noch arg verwirrt sein wird. Aber was ist, wenn irgendetwas passiert, sie wieder ständig streiten, sich trennen und ihre Freundschaft wirklich hinüber ist? Oder eine Ex von Mariana kommt zurück…oder ein Ex von Julia.
Nein, daran wollen wir lieber nicht denken. Eines kann ich jedoch versichern: Das werde ich, wie auch damals Pepa & Silvia (Los Hombres De Paco) weiterverfolgen.
Als Quelle meines Beitrags dienten eine Menge Videos mit englischen Untertiteln und zur Vervollständigung und Zusammenfassung von allem was gewesen war, habe ich über 100 Seiten Recaps ausgedruckt und gelesen. Die Dialoge musste ich natürlich übersetzen, auch wenn sie für mich nicht immer ganz sinnig waren. Leider ist mein Englisch ein wenig abgeschwächt, aber ich denke und hoffe, dass ihr alles verstanden habt. Bis hier hin haben wir 14 DIN A4 Seiten…
Ich bin jedenfalls total begeistert. Diese Geschichte haben schon so viele von uns erlebt. Ich erzähle kurz von einem Beispiel, einfach, um das Ganze noch ein wenig abzurunden. Mich erinnert das an … welche Namen nehme ich jetzt? – Anna und Eva. Die beiden lernten sich in der 7. oder 8. Klasse kennen, waren jedoch in getrennten Klassen. Sie wurden rasend schnell beste Freundinnen, die eine kannte die andere besser als sich selbst. Auf einer Klassenfahrt dann meinte Anna, die zu dieser Zeit gerade 14 oder 15 war und schon gemerkt hat, dass sie „anders“ ist als andere Mädchen, dass sie sich davor ekelt einen Jungen zu küssen, andererseits dann aber wohl nie jemanden küssen würde. Die beiden Freundinnen beschlossen, es einfach mal auszuprobieren. Auf diesem Bett, während der Klassenfahrt dann küsste Eva Anna… und sie konnten nicht mehr aufhören. In der
ganzen restlichen Zeit dieses Ausflugs versteckten sich die beiden „besten Freundinnen“ immer öfter um sie zu küssen. Das alles war so berauschend und schön, dass Eva sich nach der Klassenfahrt in Anna verliebte. Anna wusste nicht, wie sie damit umgehen sollte: Wenn sie jetzt nicht mit Eva zusammen sein wollte, war die Freundschaft wahrscheinlich auch vorbei. Was also sollte sie tun? Anna ließ sich darauf ein, aber Eva merkte schnell, dass Anna abwesend schien und auch sonst nie etwas mit Eva machen wollte. Nach dieser Situation wieder zu einer Freundschaft zurückzukehren war für beide schwierig, aber sie haben es geschafft. Nach einigen Monaten jedoch, fand Anna ihrerseits heraus, dass sie für Eva mehr als nur starke Gefühle hegt und sie merkt, dass sie sie verlieren könnte. Jetzt war es Anna die Eva ihre Liebe gestand. Sie sind wieder zusammengekommen und es war die große Liebe. Es hatte Vorteile für die beiden, da sie sich schon vorher sehr gut kannten. Eine Beziehung die aus einer Freundschaft entsteht hält, laut Forscher, sowieso meist länger. Für die beiden gab es trotzdem kein Happy End. Sie trennten sich nach einiger Zeit trotzdem. Heute sind sie noch bessere Freundinnen, auch wenn der Weg dorthin noch schwieriger als beim ersten Mal war. Aber die eine kann ohne die andere nicht, und das änderte sich auch nicht, nachdem es für die beiden nicht mehr möglich war sich jeden Tag zu sehen…
Ja. Auf Grund dieser Geschichte kann ich „Juliana“ sehr gut verstehen. Mariana die Julia liebt, aber die Freundschaft nicht gefährden will. Julia, die diese neuen Gefühle für sich entdeckt und hin und her gerissen ist. Beide Charaktere verkörpern Anna und Eva und eine Menge anderer verwirrter „Freundinnen“ da draußen.
So meine Lieben. Das war mein Juliana Bericht. Ich hoffe er gefiel euch genauso wie damals der Pepsi-Bericht.
Mal sehen wie es mit den beiden weiter geht. Hoffentlich endet dies ebenfalls mit einem Happy End. Bisher seien wohl 120 Episoden geplant. Ich bin wirklich sehr gespannt…
Die schönsten Bilder der Liebes-Szene aus Episode 45:
Quellen und Videos:
♥ Midnightisland – Ingrid Díaz Repcas (englisch) – Empfehlenswert!
♥ Scootgirl100 – Episodenszenen “Juliana” mit englischem Untertitel
♥ love2angel12 – Juliana Szenen! Super schneller Upload und Übersetzung.
Besonderer Dank geht an die Leute, die ich oben verlinkt habe. Ohne sie hätte ich all das nicht schreiben können.
10 Kommentare
Kim
20|Jun|2010 1Wow !!!
Wie lange hast du denn bitte für diesen Beitrag gebraucht ??? Ich jdenfalls lange um ihn zu lesen. Lustig denn ich habe erst vor ein paar Tagen Videos von den Julia und Marianna auf Youtube entdeckt bzw. eine Compilation ihrer Story, die aber bis jetzt nur bis nach dem ersten Kuss geht. Aber nun weiß ich ja was passiert und freue mich schon auf die weiteren Parts ;)
Ich kann nur hoffen das sie die beiden nicht gleich trennen werden aber wie man die Autoren kennt ist das wirklich nur ne Hoffnung.
Gruß Kim
P.S. Heute Abend kommt dei erste Folge von “The Real L Word”
Cici
20|Jun|2010 2Wenn man alles zusammenrechnet bestimmt eine Woche Bearbeitungszeit: Videos angucken, Recaps lesen, schreiben und übersetzen, in den Blog einbringen, Bilder suchen, farblich hervorheben, damit es nicht zu langweilig wird… Frag mal meine Freundin, die hat Zustände bekommen, wie lange ich am Schreiben war *lol*…
Ja, ist ein wenig lang, aber ich konnte es einfach nicht kürzen. Ausdrucken und lesen ;) wenn mal Zeit vorhanden ist…?*g*
Danke für dein Kommentar :)! Ich hoffe du und die anderen Leser habt Spaß beim Lesen!
Kim
20|Jun|2010 3Eine Woche das ist lang. So lange hab eich nun nicht zum Lesen gebraucht ;) Aber Spaß hatte ich.
Vielleicht sollte ich deine Freundin mal fragen , ob sie noch weiß wie du aussiehst *grins*
Achja ich lese deinen Blog gerne und wenn du nen Eintrag machen würdest der über mehrer Seiten geht würd eich den auch lesen. :)
lesnews.de
21|Jun|2010 4Las Aparicio – Juliana – Cici-Online.de…
Es sollte doch mehr ausländische Serien oder Soaps geben, aber wo findet man solche Fundgruben? Wie wäre es, wenn ich euch mit diesem Bericht einfach mal einer mexikanischen Soap näher bringe, die sich “Las Aparicio” nennt….
Cici
22|Jun|2010 5Oh mein Gott!
Episode 46 – Bilder:
- Heiß 1
- Heiß 2
Der Morgen danach:
- Julia schaut Mariana beim Anziehen zu
- …und der Blick dabei! So verliebt!
- Kaffee?
- Glückliche Julia
:D Toll!
Dialog?
J: Schau, Kaffee
M: Wie fühlst du dich?
J: Ich fühle mich so, als hätte ich das erste Mal mit einer Frau geschlafen
M: Möchtest du mir etwas gestehen?
J: Sei nicht dumm
M: Komm her! Wie fühlst du dich?!
J: Wie sehe ich aus?
M: Wunderschön
J: Mir geht es gut. Ich fühle mich stark und glücklich. Ehrlich, ich weiß nicht, wie ein Erdbeben in meinem Kopf
M: Wirklich? Wie intensiv? (Erdbeben)
J: Stärke 5 oder 6
M: Mindestens. Keine Sorge, bei mir war es Stärke 10
J: 10? Du Zerstörerin!
M: Du zerstörst mich
*lach*
(Selbstverständlich nicht im negativen Sinne. Ein emotionales Erdbeben kann ja auch schön sein *g*).
Und wie ich gelesen habe, hat Julia Armando gesagt, dass sie in einer “ernsthaften Beziehung” mit Mariana ist. Hoffnung?
hoppetosse
02|Jul|2010 6Hallo!
Vielen Dank dafür!
Auf der AfterEllen-Web-Seite gibt es ein Interview mit der Schauspielerin, die die Rolle der Mariana spielt (http://www.afterellen.com/people/2010/4/erendira-ibarra-interview) – allerdings eben in englisch. Sie sagt darin, dass Ihre Schwester Lesbe ist und eine der Co-Autorinnen. Diese schreibt u.a. speziell an der Rolle der Mariana. So kann frau begründeterweise hoffen, dass die Charaktere vielleicht wirklich mal lesbisch bleiben dürfen, keine stirbt oder sonst etwas Schreckliches passieren muss! ….
Übrigens gibt’s noch eine Website, die alle möglichen Soaps/Filme mit lesbischen Charakteren “sammelt”. Auf dieser Seite lässt es sich ganz schön “schmökern”: http://itsonlylove.net/
Liebe Grüße
Cici
02|Jul|2010 7Danke für dein Kommentar :)!
Ja, mir ist auch bekannt, dass die Schwester von Erendira Ibarra lesbisch ist und da mit schreibt… Trotz allem bin ich skeptisch, wo das sein Ende finden wird. Jede Episode ist anders. Gestern noch praktisch DIE Liebeserklärung und heute Flashbacks vom Ex. Da braucht man wirklich Nerven. Es ist halt ne Soap… Hoffen wir einfach das beste… ;)
Übrigens noch danke für den Linktipp ;)…
hoppetosse
05|Jul|2010 8Oh ja – Nerven! Nach den letzten Folgen bin ich auch wieder sehr am zweifeln. Ich schau immer schon im Supermarkt nach Sonderangebots-Super-Super-Billig-Angeboten. 3x 100 Stück für den Preis von zweien. Aber nix da, auch nicht in der Sonderedition extra stark. Naja, hoffen wir, dass die Macher uns nicht zu sehr beuteln und ich nur mit meiner angeborenen Normalausstattung an Nerven auskomme….. ;)
LG
hoppetosse
12|Jul|2010 9Schon gehört?
Alle an der Serie “Las Aparicio” Beteiligten sind für drei Jahre bei den zwei großen TV-Firmen Mexixos von allen dort anstehenden Projekten ausgeschlossen worden.
Nachzulesen auf AfterEllen (Las Aparicio Thread).
Submitted by nybarrak (130 posts) on July 10, 2010 – 5:02pm:
….”As some of you might know there are only 2 major networks in Mexico which means only 2 major job sources if u work in television. Las Aparicio is on a tiny new network (local stations in the US, have larger budgets/infrastructure then we have) that had very few viewers before we started. As announced last week by these big networks anyone involved in this project, cast, crew, writers, etc. is vetoed from any project of theirs for at least three yrs, lol, how ridiculous is that?”….
Cici
15|Jul|2010 10Äh… ;)
*wortefehlen*
Danke für die Info. Sehr interessant und absurd!
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