group01-thumb.jpgEines Sonntags strahlte Pro7 eine “Jugendserie” über “Basketball” aus. Das ist alles, was ich bis dahin wusste. Meine Freundin sagte: “Komm, wir gucken das mal! Ich habe gehört, die Serie soll toll sein!”

Ohje, dachte ich, und war anfangs gar nicht begeistert, BIS die erste Folge zdt. “Brüder” anfing und ich Gavin DeGraw hörte, der den Titelsong für diese geniale Serie singt. Die Macher von OTH sagten: “Gavin war am Ende. Seine Karriere ging schon fast bergab. Durch OTH ging es wieder bergauf”.

“I Don’t Want To Be” (hier: Opening zu OTH) und dazu die schönen Bilder der Castmitglieder Chad Michael Murray (bekannt z. B. aus “Gilmore Girls” oder “House Of Wax”, James Lafferty, Hilarie Burton (die junge Version von Nicole Kidman), Bethany Joy Lenz (jetzt: Galeotti), Paul Johansson, Sophia Bush (welche mit Chad M. Murray mal zusammen war), Barbara Alyn Woods, Barry Corbin, Craig Sheffer (für mich bekannt aus “Voyage Of The Rock Aliens” als “Frankie”), Moira Kelly und Lee Norris sowie Danneel Harris

Darum gehts:
Es ist schwer eine Kurzfassung zu schreiben, da OTH irgendwo komplex ist. Ich fang also einfach mal an…

chad01-thumb.jpgEs geht um zwei Halbbrüder, Lucas (Chad Michael Murray) und Nathan (James Lafferty). Beide tragen den Nachnamen “Scott”, aber nur einer von ihnen ist wirklich stolz ein “Scott” zu sein: Nathan. Er ist der Basketballstar der Highschool-Mannschaft, die “Ravens”. Ursprünglich sollte die Serie sogar “Ravens” heißen, was dann aber noch geändert wurde. Dan Scott ist der gemeinsame Vater der beiden, doch Lucas hatte nie viel von Dan. Dieser hatte sich nämlich abgeseilt, als Lucas zur Welt kam und heiratete eine andere wohlhabende Frau: Deb, welche mit Nathan schwanger wurde. Bei dieser Familie ist Dan geblieben, während Karan (Moira Kelly) Lucas mehr oder weniger mit Keith, Dans Bruder aufzog, welcher sich schon immer zu Karan hingezogen fühlte.
Nichts scheint Lucas und Nathan zu verbinden. Lucas ist der arme Junge, Nathan der reiche verzogene und beliebte Typ der Highschool, sowie Papas Liebling. Eine Verbindung gibt es aber schon: Basketball. Während Lucas am See mit seinen Freunden james01-thumb.jpgdribbelt, dribbelt Nathan in einer schicken Halle der Highschool.
Die “23″ die Nathan als Rückennummer trägt ist allgegenwärtig.
Auch Dan war einst ein Superstar, daher puscht er seinen Sohn Nathan, damit dieser auch mal so toll wird, wie Dan es einst war. Punkterekord, etc.
Dans Gegenspieler ist Coach “Whitey” Durham, welcher einst den kleinen Dan und jetzt auch Nathan trainiert. Dan ist ein Perfektionist und glaubt, dass sein Sohn Nathan einen besseren Trainer haben sollte, am besten er selbst.

Keith findet eines Tages, dass auch Lucas es verdient habe, bei den Ravens zu spielen. Er ist ein sehr guter Spieler, warum also soll er weiter am See spielen? Keith setzt Whitey darauf an. Dieser sieht heimlich bei einem Spiel von Lucas zu und bietet ihn promt an bei den Ravens zu spielen. Lucas ist sich anfangs nicht sicher und Dan ist außer sich vor Wut. Es kann nur einen “Scott” geben und das ist nunmal Nathan. In Wahrheit hatte Dan wahrscheinlich immer nur angst, dass Lucas Nathan übertreffen könnte.

hilarie01-thumb.jpgDan stichelt und schafft es zunächst, dass Nathan Lucas hasst und ihn als Gegner statt als Mannschaftskammeraden ansieht. Lucas kommt mit der Situation nicht klar. Er wird von der gesamten Mannschaft gemobbt (was Nathans Verdienst ist, da er das Sagen hat) und hat es auch sonst nicht leicht. Er wird aber immer wieder angespornt sich durchzusetzen und am Ende lässt er sich tatsächlich nicht mehr unterbuttern. Demonstrativ hat er sogar seinen Namen “Scott” geschwärzt und Dan den Rücken zugewandt, um ihn zu sagen: “Ich bin zwar ein Scott, aber ich bin nicht DEIN Scott!”.
Immer wieder setzt Nathan Lucas zu und Dan stichelt was das Zeug hält. Er ist gemein, akzeptiert seinen anderen Sohn nicht, aber Lucas ist das egal – er hat Keith, seinen Onkel. Keith war eher sein Vater, als Dan es je hätte sein können.

Das Chaos beginnt, als Lucas sich in Peyton (Hilarie Burton) verguckt. Peyton ist rein zufällig die Freundin von Nathan und extrem gestört. Besonders in der ersten Staffel ist Peyton ein Charakter (UND Cheerleaderin einer Sorte, die man zuvor noch nie gesehen hat), den man einfach nicht mag. Aber auch Nathan gehörte zu dieser Kategorie. Er ist der typische “coole Typ” der seine Freundin wie Dreck behandelt (und sie bei einer Wette gegen Lucas sogar als Wetteinsatz einsetzte) und sich nur um Party machen und Basketball spielen interessiert.

sophia01-thumb.jpgLucas flüchtet sich in seine Freundschaft zu Haley – seine beste FreundIN. Um Lucas eins auszuwischen “schleimt” sich Nathan bei Haley ein und behauptet Nachhilfe zu benötigen – was sogar stimmte. Gut, denn Haley ist nämlich das “Nachhilfemädchen”, wie Peytons beste Freundin und shoppingverrückte Brooke gern sagt.
Haley stellt die Bedingung, dass sie Nathan in der Schule nur helfen würde und Nachhilfe gibt, wenn dieser netter zu Lucas werden und ihn endlich in Ruhe lassen würde, denn Nathans Rachetaten werden immer schlimmer (beispielsweise seine Klamotten nach dem Duschen zu entfernen – Gott sei Dank konnte Lucas irgendwie seinen “kleinen Lucas” verstecken).
Was Nathan aber bis dahin nicht weiß ist, dass er sich unsterblich in Haley verlieben wird. Das ändert natürlich alles:
Er beginnt sich mit der Idee anzufreunden, dass Lucas doch nicht so ein übler Kerl ist. Er erkennt immer mehr Dans Spielstrategie in Bezug auf ihn und Lucas. Mit der Liebe zu Haley wird Nathan von Tag zu Tag mehr zum Mann. War er früher ein übler Kerl, ist er jetzt fast ein Weichei, aber ein nettes Weichei. Mochte man ihn früher nicht, so mag man ihn jetzt. OTH-Fans nennen Nathan und Haley liebevoll “Naley“, was sogar in die Serie eingebaut wurde oder von anfang an so war.

Der Vergleich zu “Buffy” – Im Bann der Dämonen (…Buffy the Vampire Slayer).
buffy-thumb.jpgIch liebe viele Serien, weil ich ein gnadenloser Serienjunkie bin. Meine neusten Serien neben OTH sind z. B. u. a. auch Dexter (über welchen ich noch bloggen muss). Außerdem bin ich ein ALIAS Fan, ein 24 Fan…, Desperate Housewives, Married with Children, ich gucke Greys Anatomy, Private Practice, Damages, Monk, L Word, Queer As Folk, Die Simpsons, OC California, Gilmore girls und früher mochte ich selbstverständlich neben Buffy auch Angel. Neben diesen Serien gibt es noch viele andere, wie Terminator – The Sarah Connor Chronicles, Blade – Die Serie, South Of Nowhere… unzähliges Zeug, was Deutschland zum Teil gar nicht kennt.
ABER Buffy: Keine Serie hat mich je so gefesselt und begeistert wie Buffy. Buffy war ein Lebensgefühl, mein Lebenselexier. Ich mochte “Angel” zunächst nicht (aus kindischen Gründen), aber später war ich auch über diese Serie, diesen Ableger froh. Das war einfach immer eine Welt in die ich eintauchen wollte (und immerhin habe ich durch “Buffy” meine jetzige Freundin kennengelernt). Noch heute könnte ich alle Buffyfolgen gucken. Diese Serie wird für mich immer eine der besten Serien aller Zeiten sein. Buffy Forever. (Gott sei Dank hat mein SMG Wahn abgenommen… Die Frau war ja früher – als sie noch in meinem Alter war – sowas von scharf!!!)
Jetzt kam One Tree Hill. Wo mich bisher keine Serie so infizieren konnte, konnte es OTH. Es reicht zwar nicht an meinem Buffyhype ran, aber das Suchtpotenzial ist gigantisch. Daher ist OTH neben Buffy eine der besten “Jugend-/Erwachsenen-Serie” die ich kenne. Auch in Buffy wurden die Probleme der “Alten” beleuchtet. So ist es auch in OTH. So funktionierte auch das Prinzip der Serie “OC – California”. Hätte die Serie ohne Papa Sandy funktioniert?

Um OTH noch weiter auszuweiten habe ich mich mal mit einige wichtigen Faktoren der Serie beschäftigt.

Die Musik
friendswithbenefit-thumb.jpg Die Musik aus OTH genießt eine große Fangemeinde. Der Charakter “Peyton” gibt hierzu den Anstoß. Sie ist eine Cheerleaderin die auf Rock steht. Oft werden alte Rocklegenden wie Led Zeppelin o. ä. erwähnt. Es kommt sogar vor, dass die Musik von besagten Rocklegenden gespielt wird. Besonders gut hat mir von “The Replacement” das Lied “Here Comes A Regular” als (spoiler…Lücke markieren: Peytons Mama den Kampf gegen den Krebs verliert…ENDE…spoiler…).
In der 2. Staffel gründet Peyton das “Tric”. Ein Ort wo junge Leute OHNE gefälschten Ausweis reindürfen und trotzdem gute Musik zu hören bekommen. Sie kümmert sich um Livebands und bekommt u. a. Jimmy Eat World, Fall Out Boy, Tyler Hilton (der in der Serie den Ehezerstörer Chris Keller spielt) und Michelle Branch die jetzt mit einer Freundin als “The Wreckers” auf Tour ist. Außerdem konnten wir sogar Nada Surf sehen. Ein Lied von Ihnen ist auf dem 2. OTH Soundtrack und heißt “Always Love” – ein Ohrwurm. Auch die Schauspieler durften die Serie nutzen um ihr Gesangstalent unter Beweis zu stellen. So trat Bryan Greenberg der in der Serie “Jake” spielt, eine der großen Lieben von Peyton. Oder Bethany Joy Lenz/Galotti die in der Serie “Haley” spielt. Man hat ihr sogar eine größere Rolle im Bereich der Musik zugesprochen. So zog sich die Möglichkeit für Haley mit “Chris Keller” musikalisch berühmt zu werden, die gesamte 2. Staffel durch und zerstörte sogar einige Herzen…
Wirklich toll fand ich “Elsewhere”, was Haley für Nathan am Klavier in Karens Cafe vortrug. Unbedingt diesen Clip hier schauen: ( Video ansehen ) …Ich liebe diesen Song, könnte ständig hören!!! Die Soundtracks sind mit vielen sanften Rocktönen bestückt. Diese Bands sind Newcomer, welche man hierzulande wahrscheinlich nicht kennt und niemals kennenlernen wird. Andere wiederum haben bereits ein festes Standbein, wollen aber auch ihren Beitrag leisten und sich selbstverständlich ebenfalls promoten.
In der 3. Staffel wollte Peyton Bands für ein Musikprojekt sammeln, damit auch Haley ihren Song “Halo” ( Video ansehen ) den sie zwar mit Hilfe von Chris Keller aufgenommen hat, aber hier ganz allein sind, veröffentlichen kann. Zuvor konnte sie einen Hit mit dem Song “When the Stars go blue” ( Video ansehen ) landen. “Halo” ist meiner Meinung nach aber der bessere Hit.
Für das Album “Friends with Benefit” machte Peytons Mutter Ellie das Cover. Wirklich verantwortlich für die Musik der Serie ist Lindsay Wolfington (OTH Music Supervisor). Die Erlöse dieses Albums sollten einer Krebsstiftung zu Gute kommen, deshalb haben auch soviele “Namen” mitgemacht und das Album somit erst möglich machen können.
Auch in der Wirklichkeit setzen sich die Schauspieler und Serienmacher mit den Problemen und Krankheiten unserer Welt auseinander und stiften hier und da mal was und beteiligen sich an irgendwelchen Events. Finde ich wirklich gut.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass OTH viel “Schnulzbollenmusik” bringt, aber im Großen und Ganzen Musik die man hören kann. Besonders gut gefällt mir wie gesagt der 2. Sountrack der da heißt “Friends With Benefit”, in der 2. Staffel hieß es nervlicherweise immer “Freunde mit Bonusleistungen”, so kam man dann auf diesen Namen….

Die “Alten”
diealten-thumb.jpg Mark Schwahn sagte, dass die Serie ohne die Erwachsenen nicht funktionieren könnte. Er hat Recht. Whitey beispielsweise ist der Vater aller Väter und jener, der jedem mit Rat und Tat zur Seite steht. Whitey ist nicht nur Coach, er ist der älteste und einer, der kein Blatt vorm Mund nimmt – daher lieben wir ihn. Er beschützt seine Mannschaft die “Ravens” und ist der größte Feind seines Ex-Schützlings Dan Scott.

Dan Scott ist ein schlechter und böser Mensch. Wäre die Serie eine Mystery-Serie, wäre Dan der Teufel. Für seinen Sohn Nathan will er nur das Beste, bewirkt aber eher das Gegenteil. Er manipuliert ihn. Auch seine Frau Deb quält er. Es geht soweit, bis ihn alle den Tod wünschen und eine/r hätte es fast geschafft. Dan muss man aber mögen und hassen zugleich. Er ist ein wichtiger Charakter. Ohne ihn würde OTH nur halb so viel spaß machen (zu gucken).

barbara01-thumb.jpgDeb Scott war Anfangs nur eine Randerscheinung. Später wurde sie Karens beste Freundin, Tablettensüchtig und drohte Dan “ich schlitz dich auf”. Deb bringt viel Freude in die Serie und benimmt sich nicht immer wie eine Erwachsene.

Keith Scott ist Dans Bruder und zweitgrößter/größter Feind. Er besitzt seine eigene Werkstatt und half Karen bei der Erziehung von Luke. Er ist unsterblich in Karen verliebt und nach vielen Steinen die im Weg lagen hat er sie später sogar rumbekommen…aber…
Keith ist der bessere Bruder und ein netter Mensch.

Karen ist alles andere als locker. Sie ist ein Kontrollfreak und lässt die Leute nicht nah an sie ran. Sie verdankt Dan Lucas – ansonsten aber hasst sie ihn und wünscht ihn am liebsten den Tod – wie jeder. Sie ist ein schwieriger Charakter. Sie zu mögen fällt nicht immer leicht – aber sie hat gute Momente.

Die “Jungen”
diejungen-thumb.jpgLucas Scott spielt die Hauptfigur dieser Serie. Er liebt Basketball und versucht ein guter Sohn zu sein, denn Karen hat nicht nur ein eigenes Café (und Club), nein, sie ist auch noch alleinerziehend. Sein leiblicher Vater will im Grunde nichts von ihm wissen. Lucas ist der Herzensbrecher. Mal macht er mit Brooke rum, dann wieder mit Peyton – alles dreht sich um die beiden. Meiner Meinung nach ist Lucas ein Schnulzbolle… sowas kann ich nicht ausstehen. Trotzdem ist er “tief in seinem Herzen” ein netter Typ.

Nathan Scott ist Lucas Halbbruder und liebt Basketball ebenso (vielleicht noch mehr) als er. Seine Familie ist reich, er hat praktisch alles was man sich wünschen könnte. Jedoch lässt sich Nathan immer wieder von seinem Vater manipulieren und fertig machen (sportlich/körperlich wie auch seelisch). Er ist ein übler Typ, aber wahrscheinlich weil sein Vater ihm all die Jahre einfach ein schlechtes Vorbild war. All das ändert sich als er Haley kennenlernt. Nathan entpuppt sich als guter Freund und sogar als einen tollen Bruder. Er ist der Erwachsene und der Liebende, [.....spoiler...Lücke markieren....ein guter Ehemann (für sein Alter)[.......spoiler_ende].
Er zieht von zu Hause aus und will von dem Geld dass seine Familie hat nichts wissen. Lieber würde er verrecken als Geld von seinem Vater anzunehmen. Er versucht Dan zu beweisen, dass er auch ohne ihn leben kann – mit Erfolg.
Übrigens: James Lafferty, welcher den erfolgreichen Jung-Basketballspieler Nathan spielt, war in seiner Highschool ebenfalls sehr beliebt und spielte dort wohl auch erfolgreich Basketball. Daher war die Rolle für ihn in der Beziehung ein Klacks. Er hatte jedoch praktisch keine schauspielerischen Erfahrungen – wir finden aber, dass er seine Sache gut macht.

peyton01-thumb.jpgPeyton Sawyer ist keine gewöhnliche Cheerleaderin. Sie liebt Rockmusik und ist eigentlich ein sehr nachdenklicher Mensch. Sie zeichnet (was sogar in einer Zeitung abgedruckt wird) und hat einen Podcast. Es gibt im Internet übrigens eine Seite über ihre Zeichnungen: punkndisorderly.com. Man kann aber stark davon ausgehen, dass Hilarie Burton/Peyton die nicht selbst gezeichnet hat. Wenn doch, bitte sagt es mir.
Brooke Davis ist ihre beste Freundin. Beide kennen sich schon vom Kindesalter an und gehen oft durch Höhen und Tiefen, besonders im Bezug auf Lucas der jederzeit einen Keil zwischen beiden ziehen kann.
Peyton….[spoiler...Lücke markieren...war immer der Meinung ihre Mutter sei bei einem Unfall gestorben. In Wahrheit wurde sie als Kind adoptiert, da ihre leibliche Mutter Ellie drogensüchtig war. Auch Peytons Vater ist nicht ihr leiblicher, was sie irgendwann erfährt. Am Ende stirbt Ellie (welche ich sehr mochte) an Krebs. War Peyton schon über den Tod ihrer "anderen Mutter" zutiefst zerstört, ist sie es jetzt ein zweites Mal[........spoiler_ende].
Mit diesem Charakter kann ich mich besonders identifizieren.

bethany01-thumb.jpgHaley James (Scott) ist Lucas beste Freundin. Normalerweise funktioniert so etwas nicht: Junge und Mädchen – einfach nur befreundet. Bei Lucas und Haley ist das anders. Haley ist klug, gibt in der Schule Nachhilfe und kann furchtbar gut singen. Ihre Eltern sind der Knüller! Trotzallem ist Haley nicht die Beliebteste. Nach und nach aber, jetzt wo Lucas auch bei den Ravens spielt, findet sich Anschluss bei Brooks und Peyton und sie freunden sich an. Anfangs etwas holprig, aber dann sind sie ganz Dicke. Für Haley ist das allerwichtigste Nathan und die Liebe zur Musik.

Brooke Davis scheint auf dem ersten Blick das reiche verwöhnte Mädchen zu sein. Oberflächlich, Party hier und da, hurenartig (wenn man bedenkt mit wievielen Jungs sie “rummachen” kann) – all das ist sie aber eigentlich gar nicht. Zumindest ändert sich hier Verhalten. Mochte man sie zu Beginn der ersten Staffel nicht, mag man sie in den weiteren Staffeln umso mehr. Nach wie vor für sie die Cheerleader an und macht ihren Job wirklich gut. Ab und zu bekommt sie Hilfe von Mouth, welcher sich als sehr guter Tänzer erweist. Brooke kann oft sehr zickig sein, aber wenn sie Fehler macht, sie sie diese auch irgendwann ein. Manchmal braucht sie etwas länger (z. B. als sie und Peyton den größten Streit überhaupt haben *übertreib* und es wieder um Lucas geht). Brookes “reiches Verhalten” ändert sich, als ihre Eltern fast pleite sind und sie lernen muss “arm” zu leben bzw. arbeiten zu gehen und nicht mehr alles vor die Füße gelegt zu bekommen.

[...Hier gibt es nun noch einige Darsteller, aber dies sind die Hauptrollen und meiner Meinung nach die wichtigsten. Ja, Mouth McFadden, welcher Brooke verehrt, nicht sonderlich gut aussieht aber ein klasse Typ und jedermanns Freund ist. Aber weiß man noch mehr?]

Die Themen:
OTH hat bisher schon so einige Themen behandelt. Wir hätten da z. B. Tablettensucht, Drogen, Mordversuch, Intrigieren (eine der Hauptbestandteile von Dans Leben), Tod eines Nahestehenden, Schulschießerei, Herzkrankheiten, Verheimlichte Adoption, Geldsorgen einer “Reichen”, Heiraten im Jugendalter, frühe Mündigkeit, Altersunterschiede in einer Beziehung, Homosexualität. Wahrscheinlich waren da noch einige andere Themen, aber OTH ist so voller Fülle und zum Teil voller Dramen, dass man da nicht alles auf einen Punkt bringen könnte. Es geht auch viel um Liebe, Herzschmerz, Freundschaften, Basketball…

Fazit:
One Tree Hill ist gerade im 5. Jahr. Eine 6. Staffel wurde angeblich genehmigt. Ich werde mir die Serie wieder aus dem Ausland importieren.
Ich liebe diese Serie und bin wirklich süchtig. Selten erlebe ich es, auch nicht bei meinen anderen Lieblingsserien, dass ich hintereinander bis zu 8 Folgen sehen könnte. Ich glaube, wenn ich allein leben würde, würde ich mir die ganze Staffel an einem Tag reinziehen.
Deshalb rate ich: Einfach mal angucken! Bei den ersten Folgen der 1. Staffel nicht gleich abschalten – Es wird wirklich toll.

Pro7 Absetzung – kleine Anmerkung:
Pro7 setzte OTH schon nach drei oder vier Folgen ab. Ich frage mich: Warum?!?! Die Quotenmessungen sind sehr unrealistisch. Wenn die nur in 5000 Haushalten gemessen werden, wie kann man das dann hochrechnen? Vor allem: Was ist, wenn 5000 Haushalte lieber eine bestimmte Sparte von Serie sehen wollen, oder gar gar keine Serien mögen?
Die Sendezeit war ja auch lächerlich. Sonntags um 10.00 Uhr schläft sich die Zielgruppe ihren Rausch aus bzw. will man um diese Uhrzeit einfach noch nicht vor dem Fernseher sitzen. Aber Klo7 hat es sich nochmal genauer überlegt und sind zu dem Schluss gekommen, dass sie OTH doch ausstrahlen wollen und zwar ab dem 13. Juni, Dienstags bis Freitags um 10.00 Uhr!!! HA: Gleiche Uhrzeit, noch beschissener Sendetag. Ist ja nett, dass die vier Folgen pro Woche bringen, aber welcher berufstätige oder Schulgänger kann unter der Woche Fernseh gucken?? Ist die Zielgruppe hier “Hausfrau”?? Naja, Klo7 ist es gewohnt Eigentore zu schießen.
*EDIT* Zum Thema Eigentor: Es wurde jetzt berichtet, dass Pro7 OTH doch nicht senden wird. Nein, stattdessen kommt die 1.000ste Wiederholung von Charmed. Möglicherweise wird das aber durch Greys Anatomy ersetzt. Wer blickt da schon noch durch!